Gestern war der 1. Jahrestag nach dem Unfalltod meines Mannes. Ich dachte, am besten schütze ich mich vor der größten Trauer und einem emotionalen Absturz und gehe Arbeiten. Am besten, dachte ich, unter viele Menschen. Am besten unter Menschen, die keine Ahnung von meiner Situation haben. Am besten ganz weit weg: Gasteiner Tal, Vertriebstraining. Das hielt ich für eine gute Möglichkeit.

Bravo! Diese Idee war allerdings nicht sonderlich hilfreich. Alles hat mich auf einen Schlag wieder eingeholt. Schon die Nacht zuvor war schrecklich anstrengend. Ich habe mich zwar den ganzen Tag zusammengerissen – bin ja Trainer-Profi – aber am Abend war dann mein ganzes Zusammenreißen dahin.

Vielleicht kennt ihr das auch: Womöglich habt ihr auch schon mal die paradoxe Wirkung gespürt, die entsteht, wenn wir Trauriges versuchen zu verbannen.

Hier gilt ganz bestimmt: Es gibt kein Richtig oder Falsch!

Wenn Du in der Zeit vor dem ersten Todestag in dich hineinhörst, wird sich vielleicht wie von selbst eine Antwort auf die Frage einstellen, wie du den Tag begehen möchtest.

Es kann ganz bunt und turbulent zugehen oder ruhig und du bleibst lieber für dich. Hab den Mut dir Hilfe zu suchen, wenn du diese an so einem schwierigen Jahrestag benötigst.

Gottseidank gab es am Abend Hilfe und Unterstützung guter Freunde, die ganz von allein spürten, dass ich Not habe. Danke dafür!

Ich freue mich aufs Teilen: https://www.coachingfee.de/workshops/3-kraft-tage-im-allgaeu/

Chris Magdalena Nonninger die perfekte Fotografin – ich sage DANKESCHÖN

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